Amir al Saadi sagt: Es gibt keine Massenvernichtungswaffen
Amir al Saadi, der als Berater für das irakische Regime, mit Blix zusammengearbeitet hat, stellte sich heute im Beisen des ZDF.Vor der laufenden Kamera sagte er:
"Ich sage es jetzt hier für die Nachwelt: Es gibt keine Massenvernichtungswaffen"
Weiterhin betonte er, immer die Wahrheit gesagt zu haben.
Da bisher nichts gefunden wurde und auch während des ganzen Krieges bisher keinerlei derartige Waffen seitens des Iraks eingesetzt wurden, erscheinen seine Aussagen bisher glaubhaft.
Al Saadi selbst geht davon aus, nach ein paar Tagen wieder freigelassen zu werden. Ob die Amerikaner, denen er sich ausgeliefert hat, allerdings den Mann, der als Nummer 7 auf der Liste der meistgesuchten Personen im Irak steht, schnell wieder freilassen werden bleibt offen.
Info: Tagesthemen 12.04.03
Rechte Internetseite im globalisierungskritischen Outfit
Teiweise geschickt verbrämt. Aber nicht nur an den vielen Veranstaltungsankündigungen zum 20.04. ist altermedia als rechts zu erkennen.Das Einschleichen in eher linke Bewegungen hat Geschichte. Dazu seien hier nur die Ökofaschisten zu nennen, die sich in den 70ern auch bis in die Grünen vorschoben.
Die Bemerkung in einem Beitrag der bei Telepolis genannten rechten Site zu Gedenksteinen für während der Nazizeit verschleppten Menschen sollte auch dem letzten schnell die Augen öffnen: In faschistischer Manier wird einfach behauptet, es könne sich bei den auf den Steinen genannten Personen ja auch um Straftäter handeln.
"Der Schoß ist fruchtbar noch..."
Gender in Science - Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft
Tja, wenn ich mir den Tagungsbericht so durchlese, geht es mal wieder hauptsächlich um das Karriereproblem. Für mich war damals genau das der Grund, die regelmäßigen Konferenzen zu "Frauen in Naturwisenschaft und Technik" nicht mehr zu besuchen. Daß die Benachteiliung bereits in der Schule und ggf. Ausbildung beginnt, war dem leider unverhältnismäßig großen Anteil an akademisch gebildeten Frauen leider nicht klarzumachen. Der überwiegende Teil der Diskussionen wurde von ihnen immer wieder (mit einer gewissen Überheblichkeit gegenüber den anwesenden Handwerkerinnen) in Richtung auf das Karriereproblem gelenkt.Veränderungen müssen unten anfangen. Frauen sind nicht allein dadurch gleichberechtigter, daß ihr Anteil in den Führungspositionen auf den Anteil der Studienabsolventinnen steigt. Wenn Frauen sich männliches Karrieredenken zu eigen machen, verändern sie nicht viel, außer vor allem sich selbst.
Etwas vermißt habe ich in dem Teil zu Deutschland auch ein paar Worte dazu, daß in der DDR der Anteil der Frauen an den Ingenieurinnen und anderen Akademikerinnen mit in etwa ihrem Anteil an der Bevölkerung sehr hoch war, was sich nach der Vereinigung geändert hat, da die Gleichberichtigung in Bezug auf Ausbildung und den weiteren Berufsweg in der DDR faktisch Bestand hatte, aber nicht in den Köpfen leider selten verankert war.
Kundenservice der Deutschen Bahn AG
Warum Bahn fahren? Herr Mehdorn tut das doch auch nicht.Vielleicht sollte Herrn Mehdorn mal jemand sagen, daß die Autobahn für ihn leerer ist, wenn die Bahn wieder kundenfreundlicher wird?
Vielleicht sollte man die Bahn einfach wieder verstaatlichen und Mehdorn vor die Tür setzen.
Kein(!) Pflanzenlink
Anlaß für die die Dokumentation Deckname Artischocke - Die geheimen Menschenversuche der CIA von Egmont R. Koch und Michael Wech waren neue Erkenntnisse zum Tod des CIA-Mitgliedes Olson, nachdem sein Sohn 40 Jahre nach Olsons Tod eine Exhumierung veranlaßt hatte.
Die sehr gut rechercherte Dokumentation, die hoffentlich irgendwann wiederholt wird, deckt Zusammenhänge des Todes Olsons mit Gehirnwäscheprogrammen des CIA auf.
Von den gleichen Autoren gibt es auch ein Buch zum Thema, der Titel ist mit auf der Seite des WDR gelistet.
Mehr, mehr!
Tja, wie im richtigen Leben wird die Börsenmanipulation auch hier schwierig sein, bedenkt man, daß Blogshares eine etwas eigenwillige Auswertung der Links betreibt (für witch.muensterland.org werden nur interne Links gelistet).
Tja, Börsenaufsicht gibt es nicht - wo doch auch Papiere gehandelt werden, die nie im Börsengang waren. 
Das Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten
So ganz ernst scheint man das Abkommen insbesondere in den USA nicht zu nehmen. Die Briten haben sich wenigstens bemüht, zu helfen in Basra die Wasserversorgung wieder herzustellen.
Auszüge:
Art. 55
Die Besetzungsmacht hat die Pflicht, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungs- und Arzneimitteln mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen; insbesondere hat sie Lebensmittel, medizinische Ausrüstungen und alle anderen notwendigen Artikel einzuführen, falls die Hilfsquellen des besetzten Gebietes nicht ausreichen. [...]
Art. 56
Die Besetzungsmacht ist verpflichtet, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln in Zusammenarbeit mit den Landes- und Ortsbehörden die Einrichtungen und Dienste für ärztliche Behandlung und Spitalpflege sowie das öffentliche Gesundheitswesen im besetzten Gebiet zu sichern und aufrechtzuerhalten, insbesondere durch Einführung und Anwendung der notwendigen Vorbeugungs? und Vorsichtsmassnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten und Epidemien. Das ärztliche Personal aller Kategorien ist ermächtigt, seine Aufgaben zu erfüllen. [...]
Art. 59
Wenn die Bevölkerung eines besetzten Gebietes oder ein Teil derselben ungenügend versorgt wird, soll die Besetzungsmacht Hilfsaktionen zugunsten dieser Bevölkerung gestatten und sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln erleichtern. [...]
usw.
