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2003-05-22

Zeitnot

Wo wir die Zeit hernehmen, täglich was zu schreiben, fragt sich Ulrich in der Wochenschau in Aufgelesen. Nun, wie es der Schockwellenreiter macht, weiß ich nicht. Ich habe nicht immer Zeit dazu, weil andere Dinge wie jetzt z. B. meine vielen Pflanzen neben er Arbeit auch noch Zeit von mir abverlangen.

Allerdings habe ich auch nicht den Anspruch, eine täglich erscheinende Zeitung zu erstellen. Ich versuche, interessante Inhalte zu liefern und mit dem Weblog, das mir mit dem Werkzeug PyDS viel Arbeit abnimmt, auch Inhalte auf eine etwas einfachere Art in meine Webistes einzupflegen.

Ob es mir immer gelingt, etwas Lesenswertes beizutragen, mögen die Leserinnen und Leser entscheiden. Die Rückmeldungen, die ich bisher zum Weblog und auch der Verknüpfung mit meinen Hydrokultur-Seiten in meiner normalen Homepage erhalten habe, lassen aber zumindest den Schluß zu, daß nicht alles vergebens ist.

veröffentlicht um 10:30:56    #

2003-05-18

Tippfehlerteufel

Der Tippfehlerteufel hat ganz schön in meinem Weblog gewütet. Nachdem ich herausgefunden habe, daß in Safari die Rechtschreibkorrektur funktioniert, gelobe ich Besserung.

Als erste Maßnahme habe ich alle Texte in den Stories noch einmal durchgeprüft. Die Weblog-Beiträge werden folgen. Der Tippfehlerteufel muß doch zu bezwingen sein!

veröffentlicht um 16:09:04    #

FAQ Hydrokultur

Die FAQ ist jetzt mit einer Fragenübersicht und internen Links versehen.

veröffentlicht um 15:01:52    #

2003-05-12

Das Jahr der Machtergreifung: 1933

Vieles jährt sich in diesem Jahr zum 70. Mal:

Reichspräsident Hindenburg ernennt Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler. Nur zwei Tage später wird am 01. Februar der Reichstag aufgelöst, um Neuwahlen zu veranlassen. Kurz vor dem für den 05. Februar festgelegten Wahltermin brennt am 27. Februar der Reichstag. Dies dient als Anlaß, noch in derselben Nacht die Grundrechte mit der "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" weitgehend außer Kraft zu setzen.

Die folgenden Wahlen sind keine freie Wahlen mehr. Interessant ist, daß trotzdem und trotz massiver Wahlfälschung die Wahlergebnisse auch heute noch für die Beurteilung der Stärke der NSDAP herangezogen werden.

Am 23. März wird unter Ausschluß der Abgeordneten der KPD gegen die Stimmen der SPD und unter Zustimmung der Vorläufer der heutigen konservativen Parteien das Ermächtigungsgesetz beschlossen, mit dem sich der Reichstag selbst entmachtet.

Schon direkt nach den Wahlen wurde begonnen, politische Gegner und Andersdenkende zu verfolgen und zu internieren. Die ersten Konzentrationslager wurden eingerichtet, um die politischen Gefangenen dort unterzubringen.

Einen weiteren Höhepunkt erreichte die Verfolgung mit der Stürmung der Gewerksschaftshäuser am 02. Mai 1933. Ziel war die Gleichschaltung der Gewerkschaften. Gewerkschaftsführer, die vorhergehenden Verhaftungsaktionen entgangen waren, wurden verhaftet.

Der 1. Mai war bereits vorher zu einer Demonstration der Macht genutzt und als "Tag der nationalen Arbeit" zum Feiertag erklärt worden. In der Nacht vom 10. auf den 11. Mai folgte die Bücherverbrennung, in der Schriften von Heinrich Mann, Bertold Brecht, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Karl Marx, Siegmund Freud, Alfred Kerr und vielen anderen verbrannt wurden.

Mit der Unterdrückung der Literatur und des freien Denkens war ein neuer Höhepunkt bei der Einrichtung und Konsolidierung des faschistischen Systems erreicht.

Siehe auch "10. Mai 1933: Bücherverbrennungen" und "Bücherverbrennungen".

veröffentlicht um 23:49:52    #

Accessibility - Barrierefreiheit von Webseiten

"very cool" nennt der Schockwellenreiter die Forderung von Pro Familia, alle Internetseiten Barrierefrei anzulegen und nicht nur die von öffentlichen Stellen wie Behörden.

Ich fürchte, wir sind noch weit entfernt von einer allgemeinen Zugänglichkeit, bedenkt man, daß auch öffentliche Einrichtungen oft keine Textversion ihrer Seiten zur Verfügung stellen und umfangreich Javascript und Tabellen einsetzen. - Dabei wäre es für die Webdesigner so einfach, alle Seiten zu validieren und wenigstens mal mit einem Textbrowser wie Lynx anzusehen.

Solange es nur Einzelpersonen sind, die sich beschweren, und meist nicht die Betroffenen selbst, weil die ja gar nicht wissen, bei wem sie sich bescheren können, wenn sie die Seiten nicht lesen können, solange werden sich Webmaster weiter erdreisten, jegliche Beschwerde abzuweisen.

Warum ist das so? Viele, die Webseiten zusammenbauen, bauen diese fürs "schöne Aussehen". Der Abnehmer (Auftraggeber) probiert selten aus, ob das, was da erstellt wurde auch bedienbar ist, sondern begnügt sich mit einer Präsentation. Hinzu kommt, daß es oft reicht, ein Programm zum Bauen von Webseiten bedienen zu können, um sich Webdesigner zu nennen. Ahnung von der Materie muß man dabei nicht haben, weil das keiner der Kunden oder Vorgesetzten verlangt (und meist auch nicht kontrollieren kann). Was dann dabei herauskommt, ist dementsprechend.

Auf Beschwerden wird grundsätzlich abweisend und mit Ausreden reagiert. Weniger als 5 % der Verantwortlichen sorgen tatsächlich durchgreifend für eine Änderung der Webseiten. In sehr vielen Fällen erfolgt auf Beschwerden überhaupt keine Reaktion oder eine auf den Webseiten angegebene Adresse für das Feedback wird gebounced.

Zum richtigen Gestalten der Webseiten und einigen Hilfen siehe auch den Artikel "Accessibility - Zugänglichkeit von Webseiten". Sobald ich eine bessere Möglichkeit für den Selbsttest der eigenen Webseiten gefunden habe, werde ich den Artikel entsprechend erweitern.

veröffentlicht um 22:34:08    #

2003-05-11

Glückwunsch an den Autor des Schockwellenreiters zum 50.

50 Jahre und noch lange nicht beim alten Eisen!

Alt ist man erst, wenn man aufhört sich zu verändern, Neues anzufangen und zu lernen. In diesem Sinne auf die nächsten 50. zwinkerndes Gesicht

veröffentlicht um 17:55:44    #

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