Dosenfleisch ///
Ich habe jetzt den POPFile endlich auch mal auf der Linux-Kiste (Debian Woody) installiert.
Die Installation ist sehr einfach: Cross-Plattform-Version 0.18.3 holen, in ~/popfile (vorher anlegen) auspacken mit unzip. Beim ersten Start als Kommandozeilenparameter -port 10110 (z. B.) mitgeben. Anschließend im Mailprogramm zuerst beim User (unter dem man die Post per Pop3 abholt) den alten Mailserver mit anschließendem Doppelpunkt vor den eigentlichen User setzen und dann als Mailserver 127.0.0.1 eintragen und noch den Port von 110 auf den neuen Umsetzen.
Hat man das gemacht, braucht man nur noch die Buckets (z. B. spam und mail) in POPFile anlegen und POPFile sagen, daß es das Subject der Mail nicht ändern soll. Wenn man jetzt noch dafür sorgt, daß das Mailprogramm vor den anderen Filtern einen für für Spam vorneweg hat, kann es losgehen:
- popfile starten
- Mail abholen
- Im Webbrowser die unklassifizierte Mail klassifizieren.
Wenn man beim Klassifizieren einen guten Querschnitt erwischt und gewissenhaft vorgeht, sollten beim nächsten Abholen der Mail schon brauchbare Ergebnisse kommen (bei mir waren ca. 300 Mails klassifiziert und ich hatte beim nächsten Abholen zwei Fehler (mail statt Spam) und beim übernächsten Mal keinen Fehler.
Wenn alles klappt, sollte man POPFile als Dämon laufen lassen oder jeweils vor dem Start das Mailprogramms starten. Für einfacheres Reklassifizieren sollte man das Mailprogramm noch so konfigurieren, daß die von Popfile zugefügten Header angezeigt werden.
Einziges bisher entdecktes Manko: Auch die aktuelle Version von POPFile scheint noch manchmal ohne Meldung ins Nirvana zu verschwinden (scheinbar bei mir durch eine kaputte Mime-Message verursacht).
