VoiceOver in OS X 10.4
Bei 456 Berea Street habe ich einen älteren interessanten Artikel über VoiceOver in Tiger entdeckt und mich etwas damit beschäftigt.
VoiceOver wird über die Systemeinstellungen, System, Sprache aktiviert. Man kann dann in den Einstellungen eine Stimme aussuchen. Für Tests empfehle ich hier "Fred" zu nehmen.
Meine Erfahrungen:
Alle Sprecher sind auch englische Sprache ausgerichtet, Ümlaute und "ie" werden aber richtig ausgesprochen. Bei Cepstral kann man auch zwei deutsche Stimmen herunterladen, es stört aber für Tests ohne Registrierung die ständige Meldung über die nicht registrierte Stimme.
Ich habe dann die Sprachausgabe für mehrere Programme getestet.
Mail:
Das Lesen von Mail funktioniert recht gut, aber das Programm stoppt manchmal einfach mittendrin. Bei einer Mail kam ich da nur heraus, nachdem ich über die Systemeinstellungen VoiceOver einmal deaktiviert und dann wieder aktiviert habe. Abschalten und wieder Anschalten über den Hotkey Apfel-F5 half nicht. Eine anderen Mail wurde einfach nur nicht zuende vorgelesen (sie enthielt auskommentierte Zeilen aus einer Konfigurationsdatei für Linux).
Safari: Das Lesen meines Weblogs funktionierte einwandfrei. Allerdings gab es Probleme beim Wechel auf einen anderen Tab: Bei der Seite darin konnte ich dann nur noch zwischen den Links springen und kam nicht mehr an den Seiteninhalt. Abhilfe war nur durch Ab- und wieder Anschalten von Voiceover möglich.
Omniweb: In Omniweb sprang VoiceOver nur von einem Formular zum nächsten. Ich blieb also in meinem Weblog auf dem Suchen-Fromular hängen. Omniweb kann also derzeit nur mit dem alten "Speech" im Dienste-Menü zum Vorlesen gebracht werden.
Opera: Bei Opera wurde von VoiceOver immer nur das gesamte Browserfenster markiert. Es ist mir nicht gelungen an das Fenster-Menü noch an den Inhalt der Webseite heranzukommen.
Einen Überblick über VoiceOver findet man bei Apple. Mehr gibt es dort auf den Support-Seiten zu VoiceOver. Hier empfehle ich, das PDF mit den Tastatur-Kommandos herunterzuladen und mit eingeschalteten VoiceOver zu lesen.
iWeb und Apples .Mac Blog
Apples neue iWeb Software enttäuscht etwas, was den generierten Code angeht.
Da es sich sicher überwiegend um privaste Homepages handeln wird, die damit generiert werden, mag man sich weniger über die Unmengen an inline-Styles aufregen. Daß aber nicht einmal ein minimum an semantischem Markup wie P-Tags für Absätze und Hx-Tags für Überschriften generiert werden, ist mehr als enttäuschend.
Apples .Mac Blog zeigt den generierten Code, wenn man in den Source sieht.
Ein weiteres Manko an iWeb ist, daß es offenbar nur zusammen mit einem .Mac-Zugang anwendbar ist.
Zwei weitere Beiträge zu Apples iWeb in anderen Weblogs: iWeb's HTML markup. Not so good. und Fiddling with iWeb.
MarseEdit und NetNewsWire
Die Abtrennung des Editors von NetNewsWire in ein getrenntes Programm ist ja ganz nett und gelungen, aber wie bekomme ich MarsEdit dazu, die Links gleich so einzubauen, daß ich sie mit Python Desktop Server verarbeiten kann?
Das HTML umzueditieren ist dann doch etwas sehr lästig und frißt fast ebensoviel Zeit, wie das wechseln in das Editor-Fenster von PyDS.
Anacron und Mac OS X 10.4 - Der Tiger beißt nicht mehr
Nach meinem Update auf Tiger lief der mit Darwinports installierte Anacron nicht mehr. Ein Blick in die crontab zeigte, daß alle Einträge verschwunden waren. Nach einigem Suchen bin auch darauf gestoßen, daß hier offenbar eine eklatante Systemänderung stattgefunden hat: Es wird mit launchd gearbeitet und relevante Dateien finden sich als plist-Dateien in /System/Library/LaunchDaemons/ und /Library/LaunchDaemons/.
Eine brauchbare Anleitung, wie man Anacron wieder zum Laufen bekommt, habe ich in einer Mail im Archiv von Opendarwin.org gefunden.
Ergänzung: In der plist sollte nicht nur der Pfad zum Anacron angepaßt werden, sondern auch das label gleichlautend mit dem Namensteil der plist vor der Dateiergänzung sein. Sonst bekommt man ggf. im system.log verwirrende Meldungen.
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Mac OS X: X-Server und Client
Im Moment habe ich Probleme, meine alten X-Einstellungen wieder herzustellen. Bei der Suche in der Apple-Mailingliste fiel mir mal wieder der Denkfehler, der Server würde auf der anderen Seite laufen auf.
Man merkt doch, daß auch die, die Linux auf einer anderen Maschine betreiben (warum fängt die fragliche Distribution bloß imm er mit "S" an?) nicht wissen, was ein Server und ein Client im Falle von x ist und daß man über ein xterm kein X auf der anderen Maschine startet sondern nur den Desktop-Manager oder schlicht eine Anwendung.
Der Server läuft beim X immer auf der eigenen Maschine. Man merkt das daran, dann man keine X-Anwendung ausführen kann, wenn nicht lokal der X-Server läuft.
Wer bei Mac OS X das X startet, macht in etwa dasselbe, als würde er auf eine Linux-Maschine startx benutzen (x wird normalerweise beim Booten mit xdm, kdm oder gdm gestartet). Will man auf X-Anwendungen auf einem anderen Rechner zugreifen, muß man also dort kein startx mehr ausführen, um dort den Server zu starten.
Der Zugriff auf entfernte X-Anwendungen kann sicher auf vielerlei Art erfolgen, die gewöhnlichste ist aber wohl, lokal ein Xterm zu starten, sich dann mit ssh auf der anderen Maschine einzuloggen, das Display noch auf die eigene Maschine zeigen zu lassen und dann die Anwendung zu starten.
Im Xterm gibt man dann in etwa Folgendes ein, wenn auf dem anderen Rechner die Login-Shell bash ist:
ssh -X andererrechner.domain gimp
Die oben angegebenen Rechnernamen sind dabei natürlich durch sinnvolle Werte zu ersetzen.
Merke also: Der Server läuft beim X immer auf der eigenen Maschine. Ist hier kein X-Server gestartet, kann keine X-Anwendung auf dem lokalen oder einem entfernten Rechner gestartet werden, weil sie (der Client) nicht mit dem Server kommunizieren kann. Auf der anderen Maschine braucht kein X-Server gestartet zu sein.
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Mac OS X: Messages aus Mail.app in Popfile anspringen
Georg hat im Artikel Integration von Mailsmith mit POPFile auf die Integrationsmöglichkeiten von Popfile mittels Applescript hingewiesen. Mit einer kleinen Änderung kann das Script auch für die Reklassifizierung aus Apples Mail.app von Nutzen sein. Das geänderte Script kann unter dem der obigen Adresse hier gefunden werden.
System wieder hergestellt
Wie Georg schon erwähnte, hat er versucht, möglichst viele meiner Daten vor der Reparatur durch Apple zu retten. Es ist uns gelungen, meine gesamten PyDS-Daten und auch viele Preferences und persönliche Dateien zu retten, bevor die Platte endgültig hinüber war.
Unangenehm bei der Sache ist, daß ich mir erst kurz zuvor eine Firewire-Platte als Ergänzung besorgt habe, die Platte aber noch recht ungenutzt war.
Recht schnell mit der Reparatur war Apple. Das iBook kam nach drei Tagen mit neuer Platte und neuem CD-Laufwerk (war offenbar auch nicht ganz so, wie es sein sollte) zurück. Etwas länger dauerte die Wiederherstellung des Systems. Nach der Installation von Mac OS X 10.1 (war nötig, um AppleWorks auf die Platte zu bekommen), folgte zunächst das Update auf 10.2 und dann die Installation diverser zusätzlicher Programme.
Mit den geretteten Preferences ließen sich bis auf wenige Ausnahmen alle Programme ohne neue Registrierung (bei Shareware) und mit den ursprünglichen Einstellungen wieder in Betrieb nehmen. Nach der Neueinrichtung von PyDS halfen auch die Texte, die ich für Mac OS X in meinem Weblog verfaßt hatte, weiter.
Etwas größere Probleme gibt es mit dem Einrichtung von Mail.app. Hier gingen alle Filter und fast alle Mailordner verloren. Zudem ist mein POP3-Postfach inzwischen derart voll gewesen, daß sich die Mail nicht mehr abholen ließ. Hier half nur ein radikaler Schnitt und das Leeren des Postfaches auf dem Server.
Im Moment arbeite ich an einem kleinen Artikel zu Backup-Möglichkeiten unter Mac OS X.
Safari Update für Sicherheitloch bei SSL-Zertifikaten
Schnell reagiert hat Apple auf das Bekanntwerden eines Sichheitsloches in der öffentlichen Beta des Browsers Safari und ein Update zur Verfügung gestellt.Das Update kann mit dem normalen Software-Update geladen werden.
Heise: Web-Browser Safari schlampt bei SSL-Zertifikaten
Oh weh, oh weh!Wie Heise berichtet, gibt es einen bösen Bug in Safari (zur Zeit noch Beta-Software) und Konqueror Embedded für Mac OS X bei der Überprüfung der Zertifikate (siehe auch Secunia Advisatory). Es soll laut einem der Leserbriefe eine Abhilfe geben, für die das Debug-Menü im Safari eingeschaltet werden muß. Secunia schlägt als Abhilfe vor, für SSL-Sites (z. B. Banken) einen anderen Browser zu benutzen.
Das Einschalten des Debug-Menüs erfolgt mit
defaults write com.apple.Safari IncludeDebugMenu YES
Danach findet man nach Neustart von Safari rechts vom Hilfe-Menü das neu hinzugekommene Debug-Menü. In diesem wiederum ist der letzte Punkt "Security". Hier kann man die Einstellung auf "Performs strict Security checks" ändern. Inwieweit das im Heise-Artikel genannte Problem damit wirklich beseitigt ist, kann ich nicht sagen. Ich wäre dankbar über entsprechende Kommentare zu diesem Artikel.
Browser, die SSL-Verbindungen (https) ermöglichen, sind z. B. iCab und OmniWeb.
Jaguars Mail.app frißt Mail
Daß Apples Mail.app für Jaguar buggy ist, ist bekannt.
Ein ganz neues Erlebnis der Dritten Art hatte ich heute Nacht: Nachdem ich Mail wieder vergrößert hatte, wollte ich den Folder wechseln. Im Folder, den ich durchsortieren wollte lagen mehr als 100 neue Nachrichten - nach dem Anklicken des Folders nicht mehr. Mutig, wie ich war, habe ich es danach mit einem anderen Folder versucht: Auch dessen Nachrichten verschwanden unter reichlich Plattengeräusch im Hintergrund.
Was genau ich danach gemacht habe, ob erst Mail holen oder erst in die Inbox gehen, weiß ich nicht mehr. Meine Haupt-Inbox jedenfalls zeigte ein weiteres mysteriöses Verhalten: Beim Anklicken ratterte wieder die Platte los. Ich dachte "Okay, das wars", aber dieses Mal wurde nicht gelöscht sondern alles indiziert und komplett auf ungelesen gesetzt.
Mir bekannte weitere Bugs in Mail.app aus Jaguar:
- Die Urzeiten werden in der Übersicht bei deutscher Einstellung für den Nachmittag falsch angezeigt.
- Sind in einzelnen Foldern viele Mails, so wird die die Anzahl der neuen Mails in einem Folder manchmal erst beim Betreten des Folders aktualisiert (auch bei denen, die nur kleine Mengen Mail enthalten).
- Ab und an stürzt das Programm auch auf einer Nachricht ab und man kann den Folder mit der Nachricht anschließend bis zum Löschen des Mbox-Files garnicht mehr betreten.
- Ab und an (vermutlich nach dem Einfrieren und Wiedererwecken des iBook) funktioniert die Api für das Öffnen eines Mailto-Links nicht mehr.
- SKindex-Dateien wachsen teilweise ins Unermeßliche
- IMAP-Zugriff funktioniert teilweise nach dem Upgrade von Mac OS X 10.1.x auf 10.2.x nicht mehr.
Omniweb 4.2 - bisher nur Englisch
Seit einigen Tagen ist die Version 4.2 von Omniweb verfügbar - leider bisher nur in der englischen Version. Die Ünterstützung für weitere Sprachen soll demnächst folgen.
Neuerungen u. a.:
- Vergrößerbarer Editor für große Eingabefelder
- Send-Link-Funktion
- Bilder mit eingebetteten ColorSync-Profilen können verarbeitet werden
- Verbesserte AppleScript-Unterstützung
- Verbesserte Javascript-Unterstützung
- Diverse Bugfixes
Safari 1.0 Beta 2 erschienen
Der Apple-Browser Safari 1.0 Beta 2 ist jetzt zum Download verfügbar. Wer bereits Safari 0.6 Beta installiert hat, kann sich den neuen Safari einfach über die Softwareaktualisierung von Mac OS X installieren (ggf. bitte die Anmerkungen zum Update unten lesen).
Safari ist ein extrem schneller Browser. Er startet schnell und lädt Seiten schenller als andere Browser. Einzi bei Bildern war er bisher manchmal etwas langsam. Neu in der 1.0 Beta 2 sind laut Apple:
- Karteikartenreiter für geladene Seiten
- Automatisches Ausfüllen von Formularen (incl. Paßwörtern)
- Sprachunterstützung nicht nur für Englisch sondern auch Deutsch, Japanisch und Fränzösich
- Import von Mozilla- und Netscape-Bookmarks
- Verbesserte Kompatibilität mit Webstandards
- Verbesserte AppleScript-Unterstützung
Anmerkungen zum Update:
Bei ersten Start sind die Einträge für die "Bookmarks Bar" aus der Leiste verschwunden. Sie können aber leicht wiedergefunden und verschoben werden. Klappt man das Buch für die Lesezeichen auf, so sieht man, daß der Name für die Lesezeichenzeile jetzt "Lesezeichenleiste" ist. Die alten Einträge finden sich im Verzeichnis "Bookmark Bar" und können verschoben werden.
Als nächstes lohnt ein Blick in die erweiterten Einstellungen. Wer will kann unter "Tabs" Tab-Browsing aktivieren.
Nachteil gegenüber Omniweb und iCab: Weder Cookies noch Javascript können adreßbezogen aktiviert werden. Sind Javascript un Cookies dauerhaft abgeschaltet, kann man aber über die Zwischenablage schnell eine URL in einen anderen Browser wie iCab oder Omniweb kopieren
Popfile und Mac OS X
Wie ich schon in einem anderen Artikel schrieb, eignet sich der in Mail.app von Mac OS X 10.2 eingebaute Filter nur begrenzt für das Filtern von Spam. Bei mir filtert er auch nach sehr langer Anlernzeit nur etwa 50 % der unerwünschten Messages heraus.
Sehr gute Erfahrungen habe dagegen mit Popfile gemacht, das bei mir auf eine Trefferquote von mehr als 99,5 % kommt.
Hugos House of Weblog Horror hält eine Installationsanleitung für Popfile unter Mac OS X bereit. Ergänzend sei hier angemerkt, daß für die Konfiguration die Installationsanleitung auf der Homepage von Popfile gelesen werden sollte.
Terminal anpassen unter Mac OS X
Auf der obigen Seite sind die Einstellungen angegeben, mit der Terminal.app auf die deutsche Tastatur (Umlaute, ß und Euro) angepaßt werden kann.Spam forever?
Hmm... Die Artikel der Uni Wien, die im Beitrag gelinkt sind, sind nicht schlecht.
Bei den zu installierenden Spam-Filtern fehlt mir allerdings PopFile. Popfile ist Open Source, kostet nichts (man darf allerdings den Programmierer "füttern") und kann auf praktisch allen Plattformen installiert werden. Gut angelernt bringt Popfile, der als Proxy zwischen Mailbrogramm und Malserver hängt, es auf eine Trefferquote von gut 99,95 % (hier 56 aus 18.312 Mails falsch klassifiziert), während das Mailprogramm von Apple (Mail.app) nur knapp die Hälfte des Spams aus der Mail herausfiltert.
