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2003-04-28

Jaguars Mail.app frißt Mail

Daß Apples Mail.app für Jaguar buggy ist, ist bekannt.

Ein ganz neues Erlebnis der Dritten Art hatte ich heute Nacht: Nachdem ich Mail wieder vergrößert hatte, wollte ich den Folder wechseln. Im Folder, den ich durchsortieren wollte lagen mehr als 100 neue Nachrichten - nach dem Anklicken des Folders nicht mehr. Mutig, wie ich war, habe ich es danach mit einem anderen Folder versucht: Auch dessen Nachrichten verschwanden unter reichlich Plattengeräusch im Hintergrund.

Was genau ich danach gemacht habe, ob erst Mail holen oder erst in die Inbox gehen, weiß ich nicht mehr. Meine Haupt-Inbox jedenfalls zeigte ein weiteres mysteriöses Verhalten: Beim Anklicken ratterte wieder die Platte los. Ich dachte "Okay, das wars", aber dieses Mal wurde nicht gelöscht sondern alles indiziert und komplett auf ungelesen gesetzt.

Mir bekannte weitere Bugs in Mail.app aus Jaguar:

  • Die Urzeiten werden in der Übersicht bei deutscher Einstellung für den Nachmittag falsch angezeigt.
  • Sind in einzelnen Foldern viele Mails, so wird die die Anzahl der neuen Mails in einem Folder manchmal erst beim Betreten des Folders aktualisiert (auch bei denen, die nur kleine Mengen Mail enthalten).
  • Ab und an stürzt das Programm auch auf einer Nachricht ab und man kann den Folder mit der Nachricht anschließend bis zum Löschen des Mbox-Files garnicht mehr betreten.
  • Ab und an (vermutlich nach dem Einfrieren und Wiedererwecken des iBook) funktioniert die Api für das Öffnen eines Mailto-Links nicht mehr.
  • SKindex-Dateien wachsen teilweise ins Unermeßliche
  • IMAP-Zugriff funktioniert teilweise nach dem Upgrade von Mac OS X 10.1.x auf 10.2.x nicht mehr.

veröffentlicht um 11:33:52    #

2003-04-14

Omniweb 4.2 - bisher nur Englisch

Seit einigen Tagen ist die Version 4.2 von Omniweb verfügbar - leider bisher nur in der englischen Version. Die Ünterstützung für weitere Sprachen soll demnächst folgen.

Neuerungen u. a.:

  • Vergrößerbarer Editor für große Eingabefelder
  • Send-Link-Funktion
  • Bilder mit eingebetteten ColorSync-Profilen können verarbeitet werden
  • Verbesserte AppleScript-Unterstützung
  • Verbesserte Javascript-Unterstützung
  • Diverse Bugfixes

veröffentlicht um 20:26:08    #

Safari 1.0 Beta 2 erschienen

Der Apple-Browser Safari 1.0 Beta 2 ist jetzt zum Download verfügbar. Wer bereits Safari 0.6 Beta installiert hat, kann sich den neuen Safari einfach über die Softwareaktualisierung von Mac OS X installieren (ggf. bitte die Anmerkungen zum Update unten lesen).

Safari ist ein extrem schneller Browser. Er startet schnell und lädt Seiten schenller als andere Browser. Einzi bei Bildern war er bisher manchmal etwas langsam. Neu in der 1.0 Beta 2 sind laut Apple:

  • Karteikartenreiter für geladene Seiten
  • Automatisches Ausfüllen von Formularen (incl. Paßwörtern)
  • Sprachunterstützung nicht nur für Englisch sondern auch Deutsch, Japanisch und Fränzösich
  • Import von Mozilla- und Netscape-Bookmarks
  • Verbesserte Kompatibilität mit Webstandards
  • Verbesserte AppleScript-Unterstützung

Anmerkungen zum Update:

Bei ersten Start sind die Einträge für die "Bookmarks Bar" aus der Leiste verschwunden. Sie können aber leicht wiedergefunden und verschoben werden. Klappt man das Buch für die Lesezeichen auf, so sieht man, daß der Name für die Lesezeichenzeile jetzt "Lesezeichenleiste" ist. Die alten Einträge finden sich im Verzeichnis "Bookmark Bar" und können verschoben werden.

Als nächstes lohnt ein Blick in die erweiterten Einstellungen. Wer will kann unter "Tabs" Tab-Browsing aktivieren.

Nachteil gegenüber Omniweb und iCab: Weder Cookies noch Javascript können adreßbezogen aktiviert werden. Sind Javascript un Cookies dauerhaft abgeschaltet, kann man aber über die Zwischenablage schnell eine URL in einen anderen Browser wie iCab oder Omniweb kopieren

veröffentlicht um 20:13:20    #

2003-04-13

Popfile und Mac OS X

Wie ich schon in einem anderen Artikel schrieb, eignet sich der in Mail.app von Mac OS X 10.2 eingebaute Filter nur begrenzt für das Filtern von Spam. Bei mir filtert er auch nach sehr langer Anlernzeit nur etwa 50 % der unerwünschten Messages heraus.

Sehr gute Erfahrungen habe dagegen mit Popfile gemacht, das bei mir auf eine Trefferquote von mehr als 99,5 % kommt.

Hugos House of Weblog Horror hält eine Installationsanleitung für Popfile unter Mac OS X bereit. Ergänzend sei hier angemerkt, daß für die Konfiguration die Installationsanleitung auf der Homepage von Popfile gelesen werden sollte.

veröffentlicht um 15:52:00    #

2003-04-12

Terminal anpassen unter Mac OS X

Auf der obigen Seite sind die Einstellungen angegeben, mit der Terminal.app auf die deutsche Tastatur (Umlaute, ß und Euro) angepaßt werden kann.

veröffentlicht um 20:16:32    #

2003-04-05

Spam forever?

Hmm... Die Artikel der Uni Wien, die im Beitrag gelinkt sind, sind nicht schlecht.

Bei den zu installierenden Spam-Filtern fehlt mir allerdings PopFile. Popfile ist Open Source, kostet nichts (man darf allerdings den Programmierer "füttern") und kann auf praktisch allen Plattformen installiert werden. Gut angelernt bringt Popfile, der als Proxy zwischen Mailbrogramm und Malserver hängt, es auf eine Trefferquote von gut 99,95 % (hier 56 aus 18.312 Mails falsch klassifiziert), während das Mailprogramm von Apple (Mail.app) nur knapp die Hälfte des Spams aus der Mail herausfiltert.

Quelle: Der Rollberg

veröffentlicht um 14:59:44    #

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