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Beiträge zu HTML, CSS und Web-Accessibility (Zugänglichkeit)

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2006-04-02

ReStructuredText mit Tücken

Mit einem Trick ist es mir gelungen, Q-Tags in den Text einzufügen. Allerdings kann man dann im gleichen Absatz keine der Möglichkeiten von reStructuredText nutzen.

Hier ist ein kleines Zitat.

Hier das gleiche noch einmal aber zerrissen, weil ich versuche, den Text aufzuteilen

Hier ist

ein kleines Zitat.

Für den normalen Gebrauch ist also diese trickreiche Anwendung von ".. raw:: html" ungeeignet.

veröffentlicht um 04:42:08    #

Strukturierter Text mit PyDS

Update: Zitate (Blockquotes)

veröffentlicht um 03:55:12    #

Artikel-Reihe zu Web-Accessibility

Roger Johansson hat in seinem Weblog eine für Web-Designer interessante Artikel-Reihe zur Erstellung universell zugänglicher Web-Seiten geschrieben. Der englischsprachige Artikel gibt eine gute Einführung, macht Angaben über Hilfen bei der Überprüfung und enthält eine Liste von Punkten, die man unbedingt prüfen sollte.

Anmerkung: Im Artikel wird TAW3 erwähnt. Davon gibt es eine Version für OS X. Leider hat diese mir beim Installieren das Dock durcheinander gebracht und die Sprachumstellung auf Englisch funktionierte auch nicht. Für Kommentare, welcher Tester lokal unter OS X installiert werden kann, wäre ich dankbar.

Via 456 Berea Street

veröffentlicht um 00:43:12    #

Farbtest für Web-Seiten

Mittels des CSS-Validators kann man herausfinden, ob es Warnungen zu fehlenden Farbdefinitionen im CSS gibt. Leider sagen die Warnungen aber nicht viel darüber aus, ob wirklich eine Definition fehlt, weil der Validator immer eine Meldung ausgibt, wenn nur entweder Vordergrund- oder Hintergrund in einem Block definiert ist. Er prüft nicht, ob schon in einem übergeordneten Block eine ausreichende Definition gegeben ist.

Ein weiteres Problem ergibt sich durch Farb-Fehlsichtigkeiten. Wer weiß schon, wie Farbenblinde die Seiten sehen?

Mit dem Colorblind Web Page Filter kann man online prüfen, wie die Seiten für verschiedene Formen von Farbblindheit aussehen. Neben den mit verschiedenen Formen von Farbblindheit gibt es unter dem Stichpunkt "Coverage Testing" Tests für Monochrome-Anzeige, Graustufen und Schwarz und Weiß. Während bei allen anderen Tests die Seiten einwandfrei zu lesen sein sollten, sollte bei den letzten beiden Tests nichts zu sehen sein. Alles was man bei diesen Tests noch sieht, könnte unter Umständen aufgrund der Einstellungen im Browser der Besucher Probleme bereiten.

veröffentlicht um 00:11:12    #

2006-01-22

VoiceOver in OS X 10.4

Bei 456 Berea Street habe ich einen älteren interessanten Artikel über VoiceOver in Tiger entdeckt und mich etwas damit beschäftigt.

VoiceOver wird über die Systemeinstellungen, System, Sprache aktiviert. Man kann dann in den Einstellungen eine Stimme aussuchen. Für Tests empfehle ich hier "Fred" zu nehmen.

Meine Erfahrungen:

Alle Sprecher sind auch englische Sprache ausgerichtet, Ümlaute und "ie" werden aber richtig ausgesprochen. Bei Cepstral kann man auch zwei deutsche Stimmen herunterladen, es stört aber für Tests ohne Registrierung die ständige Meldung über die nicht registrierte Stimme.

Ich habe dann die Sprachausgabe für mehrere Programme getestet.

Mail:

Das Lesen von Mail funktioniert recht gut, aber das Programm stoppt manchmal einfach mittendrin. Bei einer Mail kam ich da nur heraus, nachdem ich über die Systemeinstellungen VoiceOver einmal deaktiviert und dann wieder aktiviert habe. Abschalten und wieder Anschalten über den Hotkey Apfel-F5 half nicht. Eine anderen Mail wurde einfach nur nicht zuende vorgelesen (sie enthielt auskommentierte Zeilen aus einer Konfigurationsdatei für Linux).

Safari: Das Lesen meines Weblogs funktionierte einwandfrei. Allerdings gab es Probleme beim Wechel auf einen anderen Tab: Bei der Seite darin konnte ich dann nur noch zwischen den Links springen und kam nicht mehr an den Seiteninhalt. Abhilfe war nur durch Ab- und wieder Anschalten von Voiceover möglich.

Omniweb: In Omniweb sprang VoiceOver nur von einem Formular zum nächsten. Ich blieb also in meinem Weblog auf dem Suchen-Fromular hängen. Omniweb kann also derzeit nur mit dem alten "Speech" im Dienste-Menü zum Vorlesen gebracht werden.

Opera: Bei Opera wurde von VoiceOver immer nur das gesamte Browserfenster markiert. Es ist mir nicht gelungen an das Fenster-Menü noch an den Inhalt der Webseite heranzukommen.

Einen Überblick über VoiceOver findet man bei Apple. Mehr gibt es dort auf den Support-Seiten zu VoiceOver. Hier empfehle ich, das PDF mit den Tastatur-Kommandos herunterzuladen und mit eingeschalteten VoiceOver zu lesen.

veröffentlicht um 20:48:16    #

2006-01-15

iWeb und Apples .Mac Blog

Apples neue iWeb Software enttäuscht etwas, was den generierten Code angeht.

Da es sich sicher überwiegend um privaste Homepages handeln wird, die damit generiert werden, mag man sich weniger über die Unmengen an inline-Styles aufregen. Daß aber nicht einmal ein minimum an semantischem Markup wie P-Tags für Absätze und Hx-Tags für Überschriften generiert werden, ist mehr als enttäuschend.

Apples .Mac Blog zeigt den generierten Code, wenn man in den Source sieht.

Ein weiteres Manko an iWeb ist, daß es offenbar nur zusammen mit einem .Mac-Zugang anwendbar ist.

Zwei weitere Beiträge zu Apples iWeb in anderen Weblogs: iWeb's HTML markup. Not so good. und Fiddling with iWeb.

veröffentlicht um 22:54:08    #

2006-01-10

CSS 3 Selektoren

Wer eine (englischsprachige) kurze Übersicht über die bisher für CSS 3 vorgeschlagenen Selektoren haben möchte, sollte sich den Artikel CSS 3 selectors explained von Roger Johannsson antun. Mit CSS 3 wird es auch endlich die Möglichkeit geben z. B. das n-te oder das letzte Element in einem übergeordneten Block zu erreichen, was besondders für Listen in Menüs und über mehrere Absätze reichende blockquotes interessant ist.

Die Ansicht, daß IE aufholt, teile ich allerdings nicht. Immerhin wird vermutlich auch IE7 CSS 2.1 noch nicht komplett unterstützen. Daß dann CSS 3 bereits unterstützt wird, ist kaum zu erwarten. Nun ja, die Programmierer für die anderen Browser haben jedenfalls schon angefangen, das neue CSS zu implemntieren.

veröffentlicht um 23:51:44    #

Building Accessible Websites

Das Buch Building Accessible Websites von Joe Clark ist zwar schon etwas betagt und enthält noch viele Angaben zu Tabellen-Layout, aber es zeigt sehr schön auf, mit welchen Problemen sich Menschen mit Einschränkungen abkämpfen müssen und welche Lösungsansätze es gibt.

Das Buch ist nicht in deutscher Sprache verfügbar, aber man kann dafür unter obigem Link auch auf eine aktualisierte Fassung zugreifen. Wer das Buch bereits besitzt, kann dort auch sehen, was gegenüber der Druckversion geändert ist.

Joe Clark beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Zugänglichkeit von Webseiten und hält auch Vorträge dazu.

Bleibt zu erwähnen, daß er beim Erstellen des Buches von Mark Pilgrim, dem Autor von Dive Into Accessibility unterstützt wurde.

Bibliographische Daten:

Titel:Building Accessible Websites
Autor:Joe Clark
Verlag:New Riders, Indianapolis
Jahr:2003
ISBN:ISBN 0-7357-1150-X
Art:Paperback mit CD-Rom

veröffentlicht um 23:02:40    #

2006-01-05

Blockquotes in CSS

Blockquotes kann man mit CSS auf verschiedene Arten stylen. Dazu gibt es eine Reihe von Tips im Web. Wie aber bekommt man sprachabhängig einfach nur die typographisch korrekten Anführungsstriche an den Anfang und das Ende des Blockes? Auch hier hilft das Beispiel in der CSS-TR nicht viel weiter.

Die einfache Lösung findet sich in den CSS dieses Weblogs:

blockquote {font-style: italic;}
blockquote p {display: inline;}
blockquote:before {content: "\201E";}
blockquote:after {content: "\201C";}

Nachteil diese Lösung ist, daß sie nur mit einzelnen Absätzen funktioniert. Werden mehrere Absätze in einem Blockquote zusammengefaßt, so geht die Absatzformatierung verloren.

Für die Debian-Homepage habe ich eine bessere Lösung gefunden:

blockquote p:first-child:before {content:"\201E";}
blockquote.quote p:after {content: ""; }
blockquote.quote p.last:after {content: "\201C";}

Dabei muß der letzte Absatz des Zitates mit der Klasse "last" versehen werden. Diese läßt die schießenden Anführungstriche genau am Ende des letzen Absatzes erscheinen. Für die anderen Absätze werden die schließenden Anführungsstriche explizit unterdrückt.

Mit den IE7-Scripts von Dean Edwards funktioniert das dann auch im IE.

veröffentlicht um 02:38:08    #

Zitate, CSS und IE

Auf meiner normalen Homepage Witch habe ich eine Reihe von CSS-Tests gesammelt, unter anderem eine Lösung für das Styling von Q-Tags für Zitate.

Wer sich die Seite mit dem Internet-Explorer ansieht, wird aber keine Anführungstriche sehen, nicht einmal einfache ungestylte. Ursache: IE versteht offenbar das Q-Tag überhaupt nicht. Jegliche Versuche, typographische Anführungsstriche bleiben zudem wegen eines bekannten Selektor-Bugs im IE aussichtslose Unterfangen.

Dean Edwards hat für IE einen Satz von Skripten namens IE7 entwickelt, die das Problem über Javascript lösen. Die Skripte können in die Seiten über "Contitional Comments" eingebunden werden und werden dann nur vom IE geladen. Das Ergebnis für die oben angegebene Seite kann man auf der zweiten Zitat-Seite begutachten.

Die Styles für die Q-Tags befinden sich übrigens direkt in den Seiten und sind mit diversen Browsern unter Linux und OS X getestet. Das dürfte vielleicht für diejenigen interessant sein, die festgestellt haben, daß sowohl der Vorschlag in der CSS-TR als auch viele Tips auf diversen CSS-Webseiten nicht mit allen Browsern funktionieren.

veröffentlicht um 02:01:52    #

2005-12-31

Strukturierter Text mit PyDS

Mal wieder ein paar Ergänzungen und Korrekturen:

  • Bugs
  • Fieldlists
  • Verschachtelte Listen
  • Zitatblöcke

veröffentlicht um 12:44:00    #

2005-12-30

Accessibility - Zugänglichkeit von Webseiten

Nur zur Erinnerung für die, denen es nicht egal ist, ob ihre Seiten möglichst für jede und jeden zugänglich sind.

veröffentlicht um 21:26:40    #

2003-05-12

Accessibility - Barrierefreiheit von Webseiten

"very cool" nennt der Schockwellenreiter die Forderung von Pro Familia, alle Internetseiten Barrierefrei anzulegen und nicht nur die von öffentlichen Stellen wie Behörden.

Ich fürchte, wir sind noch weit entfernt von einer allgemeinen Zugänglichkeit, bedenkt man, daß auch öffentliche Einrichtungen oft keine Textversion ihrer Seiten zur Verfügung stellen und umfangreich Javascript und Tabellen einsetzen. - Dabei wäre es für die Webdesigner so einfach, alle Seiten zu validieren und wenigstens mal mit einem Textbrowser wie Lynx anzusehen.

Solange es nur Einzelpersonen sind, die sich beschweren, und meist nicht die Betroffenen selbst, weil die ja gar nicht wissen, bei wem sie sich bescheren können, wenn sie die Seiten nicht lesen können, solange werden sich Webmaster weiter erdreisten, jegliche Beschwerde abzuweisen.

Warum ist das so? Viele, die Webseiten zusammenbauen, bauen diese fürs "schöne Aussehen". Der Abnehmer (Auftraggeber) probiert selten aus, ob das, was da erstellt wurde auch bedienbar ist, sondern begnügt sich mit einer Präsentation. Hinzu kommt, daß es oft reicht, ein Programm zum Bauen von Webseiten bedienen zu können, um sich Webdesigner zu nennen. Ahnung von der Materie muß man dabei nicht haben, weil das keiner der Kunden oder Vorgesetzten verlangt (und meist auch nicht kontrollieren kann). Was dann dabei herauskommt, ist dementsprechend.

Auf Beschwerden wird grundsätzlich abweisend und mit Ausreden reagiert. Weniger als 5 % der Verantwortlichen sorgen tatsächlich durchgreifend für eine Änderung der Webseiten. In sehr vielen Fällen erfolgt auf Beschwerden überhaupt keine Reaktion oder eine auf den Webseiten angegebene Adresse für das Feedback wird gebounced.

Zum richtigen Gestalten der Webseiten und einigen Hilfen siehe auch den Artikel "Accessibility - Zugänglichkeit von Webseiten". Sobald ich eine bessere Möglichkeit für den Selbsttest der eigenen Webseiten gefunden habe, werde ich den Artikel entsprechend erweitern.

veröffentlicht um 22:34:08    #

2003-04-03

"Kritik an Internet-Auftritten von Olympia-Bewerberstädten"

Hamburg schneidet ja nicht ganz so schlecht ab. Aber da gestern mal wieder ein Paralympics-Teilnehmer im Fernsehen war und ich mich in dern letzten Tagen wieder mit der Zugänglichkeit von Webseiten beschäftigt habe, frage ich mich, ob denn Accessibility bei solchen Untersuchungen überhaupt keine Rolle spielt...

veröffentlicht um 16:16:32    #

2003-04-02

Was ist unter Accessibility zu verstehen?

Accessibility heißt auf Deutsch Zugänglichkeit. Man versteht im Bezug auf Webseiten darunter allgemein, wie leicht oder schwer die Inhalte zu erreichen sind und insbesondere, wie sich diese Erreichbarkeit der Informationen für Leute mit einer Behinderung (insbesondere Sehbehinderung) darstellt.

Generell gilt: Websites sollten in der gleichen Weise Zugänglichkeit für alle Interessierten garantieren, wie z. B. öffentliche Gebäude. So wie z. B. Treppen es einer Rollstuhlfahrerin unmöglich machen können, in ein Gebäude zu kommen, so machen es Flash-Anwendungen bei vielen Websites sehbehinderten unmöglich, an die Inhalte einer Website zu kommen. Auch Javascript mit dem beliebten Mouse-Rollover (Links/Informationen erscheinen erst, wenn man mit der Maus über eine bestimmte Stelle geht), macht es Sehbehinderten unmöglich, an die Inhalte zu kommen.

Aber auch, wenn eine Seite auf dem eigenen Computer recht schlicht aussieht, kann es fallen geben, die gar einen wesentlich größeren Kreis als die Blinden treffen. Da seien z. B. als erstes feste Tabellenbreiten mit mehr als 640 Zeichen in einer Zeile genannt. Wenn jemand mit extremer Sehbehinderung diese Seiten mit dem entsprechend großen Font ansieht, bleibt innerhalb des Bildschirms vielelicht gerade die Hälfte einer Zeile übrig. Als Folge mußt für das Lesen jeder einzelnen Zeile ständig hin- und hergescrollt werden.

Die obigen Beispiele zeigen, daß sogennannte Hardliner, die auch ohne Behinderung für sich selbst fordern, auf Javascript und feste Zeilenlängen zu verzichten, durchaus berechtigte Forderungen aufstellen. Wer Webseiten erstellt, macht das meist nicht für sich selbst sondern weil er/sie auch möchte, daß sie gelesen werden. Nun, dann muß man auch dafür sorgen daß sie gelesen werden können.

Da ich mich auch mit Fotografie beschäftige, hier auch zum Thema Foto-Sites ein paar Hinweise: Auch Blinde interessieren sich für Kunst oder Reiseberichte. Um diesen den Zugang zu ermöglichen, sollte man durchaus mal erwägen, Bilder zu beschreiben. Wenn es um fotografisches Zubehör geht, sollte man auch bedenken, daß Blinde nicht in einem isolierten Raum leben. Auch die blinde Mutter möchte sich z. B. darüber informieren, welchen Fotoapparat denn nun für Sohn oder Tochter wohl geeignet ist.

veröffentlicht um 14:14:56    #

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