Efeutute
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Allgemeines
Die Efeutute hat inzwischen mehrere Wechsel des botanischen Namens hinter sich, früher war sie unter Scindapsus bekannt, wurde dann erst in Raphidophora und dann Rhaphidophora und zuletzt in Epipremnum umbenannt.
Herkunft: Die Efeutute stammt von den Salomonischen Inseln. Die indonesische Inselwelt soll laut Margot Schubert hunderte von Arten des Aronstabgewächses beheimtaten.
Efeututen sind absolute Anfängerpflanzen und dienen nebenebei auch der Gesundheit. Sie geben viel Feuchtigkeit an die Luft ab und filtern Schadstoffe heraus.
Efeututen werden sehr oft als Hängegewächse benutzt, sind aber eigentlich Kletterpflanzen. An den Blattknoten bilden sich bei Berührung mit Wänden oder Fußboden Wurzeln, die zwar normale Wurzeln sind, aber auch als Haltewurzeln oder Luftwurzeln zur Feuchtigkeitsaufnahme dienen können.
Die Blätter der Pflanze haben eine grüne Grundfärbung. Je nach Sonneneinstrachlung bildet sich eine Pannaschierung mit weißen bis gelben Flecken und Streifen bei neuen Blättern aus. Die Größe der Blätter liegt zwischen 5 und 20 cm, abhängig von Sonneneinstrahlung, Ernährung und Richtung des Wachstums. Klettert die Planze z. B. an einem Türrahmen hoch und bildet dabei lange haftwurzeln, so sind die Blätter schnell sehr viel größer als an anderen Teilen der Pflanze.
Anzucht
Efeututen können sehr leicht aus kleinen Teilstücken mit ein bis zwei Blattknoten herangezogen werden. Am schnellsten geht das, wenn sich bereits kleine Wurzeln an den Stücken zeigen. Diese Stücke kann man nach abtrocknen der Schnittstellen einfach in Erde oder Hydrokultur weiterziehen. Schon nach wenigen Wochen haben sich viele neue Wurzeln gebildet und die Pflanze wächst schnell heran. Es können auch mehrere Stücke in einen Topf gesetzt werden, da sich die Pflanze nicht immer schnell verzweigt.
Weiterkultur und Pflege
Efeututen gedeihen sehr gut bei üblichen Zimmertemperaturen. Entsprechend ihrer Herkunft ist von Temperaturen unter 12 Grad abzuraten. Der Lichtbedarf ist nicht sehr hoch, bei wenig Licht bleiben die Blätter jedoch meist völlig grün. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu gering sein, weil sonst unter Umständen die Blätter einrollen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit (schwüle Luft) bilden sich an den Blättern Wassertropfen (Guttation), was aber nicht schädlich ist.
Efeututen sollten nie ganz austrocknen, weil sie sonst dazu neigen, alte Blätter abzuwerfen und im Extremfall sogar ganze Teile der Pflanze durch Eintrocknen der Zweige verlorengehen. Die Pflanze zeigt Wassermangel durch Erschlaffen Einrollen der Blätter an. Spätestens dann ist es höchste Zeit, zu gießen. In Hydrokultur wird normalerweise bis Optimum aufgegossen um dann den Wasserstand bis kurz vor dem Austrocknen (Topf schräg halten) abzusinken.
Der Düngerbedarf ist normal und Ionenaustauschdünger ausreichend für eine normale Dünging bei kalkhaltigem Wasser.
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letzte Änderung 2003-06-22 03:30:40
